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Unseren Freunden Nr 110 CH

 

Die grosse Geburtstags-Party

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So lange haben sie auf diesen Tag gewartet und jetzt endlich wurde aus der Vorfreude ein wunderschönes Fest. In allen Heimstätten der Schwestern Maria feiern die Schützlinge den 15. August als ihren Geburtstag. Ein Tag ohne die Schwere des Aufwachsens in Armut, der mit Spass und Spiel, Geschenken und leckerem Essen so viel Schönes auslöst. Noch Jahre später erzählen die Ehemaligen von diesem großen Tag. Dank Ihrer Spenden und dem Einsatz der Schwestern war es wieder ein gelungener Tag. Vergelt’s Gott.

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 UF Nr 109 CH D Titel

 

Geschäftsbericht zum 31.3.2021

 

Schule in Coronazeiten

Die Jungen sitzen an ihren Tischen, vor sich die Schreibhefte. Soweit ist alles normal. Doch die Lehrerin ist nicht im Klassenzimmer, ist aber mittels neuester Technik auf der weißen Tafel zu sehen. Sie hält den Unterricht von Zuhause aus und wird dabei von einer Kamera aufgenommen und direkt übertragen. Auch im Klassenzimmer ist eine Kamera angebracht. Somit können Schüler und Lehrerin miteinander reden, hat sie den Überblick, ob alle richtig mitmachen.

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Das Foto zeigt eine Spanischstunde in der Villa de los Ninos in Amarateca (Honduras). Natürlich kann dies dauerhaft keinen „normalen“ Unterricht ersetzen, aber die Jungen profitieren davon, dass die Schule erst vor wenigen Jahren erbaut wurde und so neuste Technik zum Einsatz kommt, die an vielen alten Schulen noch lange nicht installiert ist.

27. Mai 2020

 

 

Schwestern und Schützlinge nähen Schutzausrüstung für Hospitäler

Neben der Sorge für ihre Schützlinge sehen die Schwestern auch die grosse Not in den Hospitälern. Medizinisch können sie nicht helfen, aber Schutzkleidung können sie nähen.

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So werden in den Lehrwerkstätten auf den Philippinen Ganzkörper-Overalls und Laborkittel hergestellt. Es war nicht leicht die richtigen „Stoffe“ zu bekommen, aber die Schwestern haben es geschafft.

Wo sonst Schuluniformen entstehen, werden nun Overalls und Kittel gefertigt. Schwestern und Schützlinge arbeiten Hand in Hand, um die Schutzkleidung mit der nötigen Sorgfalt zu erstellen.

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349 Ganzkörper-Overalls sind bereits an zwei Hospitäler verteilt, 500 weitere entstehen in diesen Tagen. Ausserdem konnten 212 selbst genähte Kittel für Laborarbeitende dem De La Salle Medical Center Cavite übergeben werden. Weitere 500 sind in Arbeit.

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In Guatemala nähen die Mädchen der Villa de las Niñas Gesichtsmasken. Insgesamt 2.000 konnten bereits gefertigt und unter drei Kliniken der Hauptstadt aufgeteilt werden. Für Nachschub wird gesorgt.

5. Mai 2020

 

 

 

 

 

Liebe Freunde der »Schwestern Maria«!

Was vor Kurzem noch unmöglich schien, ist heute Realität geworden. Unsere Lebensumstände in der Schweiz haben sich drastisch verändert. Der Corona-Virus hält uns alle in Atem.

So geht es auch den Marienschwestern. Alle ihre Schulen sind offiziell geschlossen. Doch die Schützlinge leben ja auch dort und so bleiben die Jungen und Mädchen weiterhin in den Heimstätten der Kongregation. Es ist keine einfache Zeit für die verantwortlichen Schwestern.

Von aussen kommt niemand mehr in die Einrichtungen, auch keine Lehrer, die den Unterricht gestalten könnten. Dies übernehmen zum Teil die sogenannten „Helping Teacher“. Das sind Schüler der 11. oder 12. Klassen, die den Jüngeren den Unterrichtsstoff vermitteln. Aber auch die Schwestern sind an dieser Stelle gefragt. Natürlich ist kein normaler Schulbetrieb möglich.

In den Küchen geht es aber immer noch heiss her. An den großen Töpfen und Pfannen müssen nun die angehenden Köche aus den Lehrwerkstätten zeigen, was sie gelernt haben. Unter Anleitung einer erfahrenen Schwester muss jedes Küchenteam auf den Philippinen für rund 1.000 Schützlinge die warmen Mahlzeiten bereiten. Es ist jetzt sehr wichtig, dass die Mädchen und Jungen ein gesundes Immunsystem haben, deshalb werden, wo eben möglich, vitaminreiche Nahrungsmittel verstärkt besorgt und zubereitet.

Die Schwestern geben ihr Bestes, damit die Schützlinge keine Panik bekommen, sie die Situation nicht zusätzlich niederdrückt. „Serve the Lord with joy“ ist einer der Lebensgrundsätze der Schwestern, diese gilt es nun ganz neu mit Leben zu füllen.

Selbstverständlich beten die Marienschwestern und ihre Schützlinge inständig für ein Ende dieser weltweiten Virusinfektion. Es gilt für uns alle, das Gottvertrauen nicht zu verlieren und in der Ungewissheit dieser Zeit um Gottes Beistand und Eingreifen zu bitten.

Auch in diesen Tagen sind die Schützlinge der Kongregation auf treue Freunde in der Schweiz angewiesen. Denn die Kosten laufen weiter, die Herausforderungen werden nicht kleiner. Rund 20.000 heranwachsende Mädchen und Jungen möchten ihre Chance auf ein Leben ohne Armut nutzen. Unterstützen Sie uns auch weiterhin mit Ihrer Spende.

Bleiben Sie gesund.

18. März 2020